Aus dem Geschichtsbuch

Eine zündende Idee
Die Erkenntnis hat Hochkulturen, Revolutionen und das Wirtschaftsleben geprägt: Was einer allein nicht schafft, das erreichen viele zusammen. Doch Teilen und Gerechtigkeit rückten erst Mitte des 19. Jh. in den Mittelpunkt, als der schottische Unternehmer Robert Owen die Lebens- und Arbeitsbedingungen seiner Fabrikarbeiter menschenwürdiger gestaltete. Vom Live-Erlebnis überzeugt, trugen Besucher aus aller Herren Länder seine Genossenschaftsidee in die Welt hinaus.
Natürlich auch nach Deutschland, wo ab 1847 die ersten genossenschaftlichen Vereinigungen auf Selbsthilfe, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung setzten. Ihre Erfolgsgeschichte ist mit zwei Namen untrennbar verbunden: Friedrich Wilhelm Raiffeisen und Hermann Schulze-Delitzsch.


Zusammenhalt macht stark
Um bessere Perspektiven ging es auch den Pfälzer Winzerfamilien, die sich vor über 100 Jahren zu den ersten Winzergenossenschaften zusammenschlossen. Die Mehrfamilienbetriebe teilten alles, was sie hatten: die Arbeitskraft der Generationen, Wissen und Können, Werkzeuge und Maschinen, Rückschläge und Erfolge sowie natürlich die Erträge ihrer fruchtbaren Weinlagen.
Nach diesem Wirtschaftsprinzip läuft es bei den Pfälzer Winzergenossenschaften auch heute noch – mit Traditionsbewusstsein, modernsten Weinbaumethoden und zeitgemäßem Management.
Teil von etwas Größerem sein – damals wie heute ein beflügelndes Lebensgefühl! Besuchen Sie die Pfälzer Winzergenossenschaften und erleben Sie es selbst.